Tipps zur Fotobuch-Gestaltung – Teil 1

Foto Eichenseher BeilngriesIch finde ja, dass sich die vielleicht manchmal doch etwas ruhigeren Wintermonate hervorragend eignen, um Sachen – für die man während des Frühlingserwachens oder der turbulenten Sommerzeit oder in der stürmischen Herbstzeit keine stilleren Momente findet – zu erledigen.

Eine dieser Sachen, für die es eigentlich nie den richtigen Zeitpunkt gibt, ist das Erstellen von Fotobüchern. Dabei birgt gerade so ein Fotobuch so unglaublich hohes Potential: Man stöbert in alten Bildern herum und schwups, befindet man sich in kleinen Parallelwelten. Und mal ehrlich: Gibt es ein schöneres und persönlicheres Geschenk als ein Fotobuch? Nein, ich denke nicht. Und auch der Ersteller eines Fotobuches hat was von der Arbeit.

Gerade beim Gestalten von Fotobüchern vom vergangenen Urlaub kommen sicher einige, sonnige und fröhliche Gedanken wieder zum Vorschein. Auch ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell man so viele kleine, besondere Momente aus dem Urlaub im Alltag wieder vergisst.
Daher mein grundlegender Tipp: MACHT MEHR FOTOBÜCHER – vor allem von den Urlauben!

Die nachfolgenden Tipps orientieren sich deswegen zunächst zur Erstellung von Urlaubs-Fotobücher, können aber natürlich auch auf andere Arten von (persönlichen) Fotobüchern übertragen werden.

  1. Bevor ihr die Reise überhaupt antretet, stellt eure Kamera auf das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit des Urlaubslandes ein!
    Die Zeitzonen, in der ihr die nächsten Stunden, Tage oder vielleicht sogar Wochen verbringen werdet, sind entscheidend. Also Zeitverschiebung berücksichtigen. By the way: Auch bei uns gibt es Sommer- und Winterzeit. Ist die Uhr richtig eingestellt? Dazu auch wichtig: Wollt ihr wirklich das Datum im Bild integriert haben? Wenn nicht – auch das kann man bei den Einstellungen der Kamera ändern.
    Hier auch noch wichtig: Legt euch eine ausreichend große Speicherkarte zu.
  2. Legt euch ein kleine Reisenotizbuch zu!
    Grobe Notizen zum Tagesablauf, zu den Aktivitäten, dem Wetter und sonstigen Besonderheit erleichtern euch im Nachgang bei der Erstellung des Fotobuches die Arbeit ungemein. Und packt euch bei der eigenen Nase und notiert euch täglich was zu eurem Tag. Am nächsten Tag waren nämlich schon wieder unzählig viele  neue Eindrücke auf euch.
  3. Fotografiert tolle Motive sowohl in hochkant als auch in Querformat. Lieber habe ich zwei, drei Fotos mehr als zu wenig Bilder bei der späteren Fotobuchgestaltung.
  4. Zoomt so wenig wie möglich – dieser Tipp gilt vor allen Dingen für kompakte Digitalkameras. Bei einer guten Auflösung der Bilder (was bei einer ausreichend guten Speicherkarte kein Platzproblem mit sich bringt), könnt ihr nachträglich auch noch Ausschnitte aus dem Bild nehmen. Wobei´s natürlich immer noch besser ist, sich sofort aus seiner Komfortzone zu bewegen und lieber – wenn möglich – einen oder viele Schritte näher an das gewünschte Motiv zu treten.
  5. Noch wichtiger als das Fotografieren: Genießt jeden Moment anstatt alles tot zu fotografieren. Der Augenblick macht den Urlaub zu etwas besonderem. Alles nur durch den Display oder den Sucher seiner Kamera zu beobachten, nimmt den Momenten den Wert und die Exklusivität. Also erst schauen, dann genießen, dann fotografieren.
  6. Der Urlaub ist vorbei. Und nun? Bei mir stauben die Bilder nach der sofortigen Sicherung auf dem PC erst mal vor sich hin. Direkt nach meinem Urlaub sind die Erlebnisse so frisch, dass ich persönlich noch keine Motivation für das Gestalten eines Fotobuches empfinde. Und genau darum geht es: Erst wenn man sowas wie Muse empfindet, sollte man sich die Zeit nehmen und mit dem Fotobuch auseinander setzen. Unglaublich, viele Erinnerungen dann wieder wach werden! 🙂
  7. Gestaltet das Fotobuch eures letzten Urlaubes innerhalb eines Jahres.
    Auch das habe ich für mich festgestellt – schiebt man es zu lange auf die lange Bank, dann wird die Umsetzung immer unwahrscheinlicher. Zu viele neue Dinge erlebt man wieder und umso weniger realistisch wird die Durchführung des Projektes Fotobuch.
  8. Mein letzter Tipp: Bei fehlender Motivation oder bei einem kleinen oder großen Zeitproblem wendet euch an mich. Ich gestalte mich Begeisterung Fotobücher. Allerdings auch nur, wenn mich gerade die Muse packt (betrifft jetzt hauptsächlich meine eigenen Urlaubsfotobücher und -bilder) oder wenn tolle neue Projekte warten. Und jeder Urlaub, den ich dann mit den Bildern meiner Kunden erleben darf, weckt auch meine Muse. 😉

Diese Liste hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Liefert aber eine gute Grundlage, wenn die nächste Reise bevorsteht. Denn die Gedanken an die Verwirklichung eines Fotobuches kann es schon vorher geben.

Hast du auch noch Ideen oder Anregungen, was man bei der Gestaltung eines Urlaub-Fotobuches berücksichtigen soll? Dann schreibt mir eine Nachricht oder hinterlasst mir einen Kommentar. Ich würd mich freuen!

Die Tipps zur Fotobuch-Gestaltung während dem eigentlichen Erstellen des Fotobuches kommen die nächsten Tage. 🙂

Herzliche Grüße

Maria Eichenseher
Fotografin aus Beilngries

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