Mit welcher Kamera ich im Urlaub fotografiere…

Foto Eichenseher Beilngries… oder „Warum eine Digitalkamera auch ihre Daseins-Berechtigung hat“.

Wenn mich Freunde besuchen kommen und eine gewissen Affinität oder Interesse am Fotografieren oder meinen bisherigen Urlauben vorhanden sind, dann werden unweigerlich irgendwann meine Urlaubs-Fotobücher gezückt und in diesen geblättert. Je nach Urlaubsort, -zeit und –wetter bieten meine Urlaubs-Fotobücher ein breites Spektrum. Von Jahr zu Jahr verändern sich auch die Fotos und die Gestaltung bei den Fotobüchern. Man lernt ja nie aus.

Im Gegenzug schaue ich mir auch gern andere Urlaubs-Fotobücher an, bin beeindruckt, was der andere schon gesehen hat und wie schön es anderswo ist. Anregungen zum Reisen kann man nie genug haben.

Beim Blättern in fremden Urlaubs-Fotobüchern habe ich dann auch oft den (fast) entschuldigenden Satz „Meine Fotobücher sind natürlich nicht so toll geworden. Ich hatte/habe keine so hochwertige Ausrüstung (wie du).“ gehört.
Und genau hier liegt der Fehler.

Die meisten staunen nicht schlecht, wenn ich ihnen erzähle, dass ich in meinen Urlauben auch „nur“ eine Digitalkamera dabei habe. Es ist – in technischer Zeit gemessen – sogar schon ein Uralt-Ding. Ich habe das Gerät circa 2008 oder 2009 von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen (natürlich mit genauen Vorgaben, welche es denn sein soll und sogar Farbwünsche habe ich gleich angebracht). Und ja, ich habe mich unglaublich über diese Kamera gefreut und sie ist auch jetzt noch mein treuer Begleiter für unbeschwerte Urlaubswochen und gerade bei längeren Ausflugstouren ein wahrer Segen. Die Bildqualität ist ausreichend, dass ich ohne Probleme Ausdrucke im Format A4 (bzw. auch Doppelseite A4) drucken kann. Und ja, auch ich merke einen Qualitätsunterschied zwischen meiner Spiegelreflex-Ausrüstung und der Digitalkamera. Aber mir überwiegen einfach die Vorteile einer kleinen, leichten Digitalkamera.
So kann ich sie jederzeit unauffällig in meiner Jackentasche verschwinden lassen ohne das sie viel Aufmerksamkeit erregen und Taschendiebe auf dumme Gedanken bringen würde. Sie ist von jedem jederzeit bedienbar und liefert in den erholsamen Stunden hervorragende Qualität, wenn ich manche wunderbaren, unwiederbringlichen Momente festhalten möchte. Und das Preis-Leistungsverhältnis ist auch nicht zu unterschätzen! Bereits mit 200 – 300 Euro erhält man wirklich tolle Geräte.

Foto Eichenseher BeilngriesMeine Digitalkamera ist eine Lumix Panasonic DMC-FX35. Die Markteinführung war März 2008. Und für mich damals das Nonplusultra: 10 Megapixel, eine Brennweite von 25 bis 100 mm (zu der Zeit eine der weitwinkligsten Kameras – was sehr interessant bei Selfies aus dem Handgelenk war und ist) und mit dem Blendenbereich von F2,8 (Weitwinkel) bis F5,6 (Tele) ausgestattet. Also auch bei schwierigen Lichtverhältnissen waren bzw. sind mit ruhiger Hand gute bis sehr gute Ergebnisse möglich. Lediglich der integrierte Blitz haut mich nicht um und ich versuche den Einsatz auch auf ein Minimum zu reduzieren. Da sind externe Blitzgeräte von einem Spiegelreflex-System schon eine ganz andere Welt und ich wohl einfach ein bisschen verwöhnt.

Wenn ich mir wieder eine Kamera kaufen würde (womit ich mich so ungefähr jedes halbe Jahr auseinander setze, meine Gedanken schweifen lasse und den Markt erforsche), dann wären die oben aufgeführten Punkten auch die Punkte, auf die ich heute Wert legen würde, wenn ich eine neue Urlaubsreisekamera kaufen würde. Klar, solche netten Spielereien wie einen klappbaren Display oder RAW-Modus, zu denen würde ich nicht nein sagen. (Touch-Display wird übrigens überwertet – frisst aus meiner Sicht zu viel Akku.)
Aber genau Auflösung, Brennweite und Blende sind meine wichtigsten Kriterien, wenn ich mir wieder eine Digitalkamera für den Urlaubseinsatz oder für Familienfeierlichkeiten zulegen würde.

Und wenn es dann daran geht, ein Fotobuch aus den Bildern entstehen zu lassen, achte ich auf die Papierqualität und natürlich auf das Buchformat. Da lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen und wenn der Kontrast in dem einen oder anderen Bild meiner gefühlten Urlaubsrealität nicht ganz so nahe kommt, helfe ich dezent mit einem Bearbeitungsprogramm nach.

Was ich damit sagen möchte? Schöne Fotobücher (vom Urlaub) kann jede/r haben! Vorausgesetzt er/sie bringt Zeit und Lust zum Gestalten der Bücher mit. Wenn nicht, kann man immer noch mich mit der Fotobuchgestaltung beauftragen. 😉

Wer jetzt gleich mit seinen Bildern vom letzten Urlaub loslegen möchte, dem lege ich meine Fotobuch-Gestaltungs-Tipps Teil 1 und Teil 2 ans Herz!

In diesem Sinne,
Herzliche Grüße

Maria Schmidtner, geborene Eichenseher
Fotografin aus Beilngries

PS: Die unten gezeigten Fotos habe ich letztes Jahr im Griechenland-Urlaub gemacht und sind unbearbeitet. Damit will ich nur verdeutlichen, welch tollen Fotos mit einer Digitalkamera entstehen können.

Foto Eichenseher Beilngries

Foto Eichenseher Beilngries

 

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