Mein Fazit zur Foto-Challenge „Bewusster Fotografieren – Portrait“

Foto Eichenseher BeilngriesIm April hab ich zu meiner eigenen kleinen Foto-Challenge aufgerufen. Die Bedingungen dazu könnt ihr HIER nochmal nachlesen.

Und hab mich dann auch gleich an die Umsetzung während eines Spaziergangs mit Pia gemacht. Alle Bilder zu der kleinen Foto-Tour könnt ihr HIER anschauen.

So – und wie ist es mir mit den selbstaufgelegten Randbedingungen gegangen?

Es war ein ungewohntes Gefühl, auf nur wenige Auslösungen begrenzt zu sein.
Ich hab dabei wieder bewusster durch den Sucher der Kamera geschaut und überlegt, ob das Bild wirklich toll werden wird.

Schwierig war, dass vor allem zu Anfang durch die fehlenden Probefotos das Feedback zu Pia gefehlt hat.
Sie hat glücklicherweise viel Vertrauen in mich und mein Können gelegt, sodass wirklich tolle Fotos entstanden sind.
Aber gerade am Anfang, wenn man lediglich auf mündliche Anweisungen beschränkt ist, macht es so eine kleine Foto-Tour schon zu einer kleinen Herausforderungen.
Anhand eines Bildes kann man viel leichter und schneller erklären, wo das Verbesserungspotential bei der Haltung und der Mimik ist.

Foto Eichenseher BeilngriesWas ich an mir selbst recht interessant fand: Während unserer Challenge hab ich alle Fotos von Pia ausschließlich im Hochformat fotografiert.
Als ich allerdings am PC saß, wollte ich eigentlich alle Fotos ins Querformat umarbeiten.
Bei vielen Bilder war das glücklicherweise auch möglich und der Fokus konnte dadurch mehr auf Pia´s Augen gerichtet werden.

Bei echten Fotoshooting (mit unlimitierter Auslöse-Anzahl) probier ich gern aus, ob ein Bild besser in quer oder in Hochformat funktioniert.
Das hab ich bei dieser Challenge definitiv vermisst.
Dennoch war es eine gute Entscheidung, mal wieder auszuprobieren, wie es sich mit nur wenigen Klicks – so wie in analogen Zeiten – fotografiert.

Würde ich es wieder machen?
Ja – definitiv!
Wobei ich mir wohl ein einfacheres Thema suchen würde – wie beispielsweise Natur- und Blumenfotografie.
Da hierbei die Kommunikation wesentlich einfacher ist. 😉
Und ab und an soll man ja sowieso was neues ausprobieren.

In diesem Sinne – herzliche Grüße,

Maria Schmidtner, geborene Eichenseher
Fotografin aus Beilngries

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