Empfehlenswerte kostenlose Bildbearbeitungsprogramme

Foto Eichenseher BeilngriesDas Beste ist natürlich, bereits mit der Kamera während der Aufnahme für gute Bildergebnisse zu sorgen.
Dennoch kann es ab und an notwendig sein oder sinnvoll erscheinen, dass man im Nachgang gerne einen anderen Bildschnitt wählen oder mehr Farben aus einem Foto rausholen möchte.

Daher möchte ich heute ein paar gute, kostenlose Bildbearbeitungsprogramme vorstellen, mit denen ich zum Teil auch schon gearbeitet habe bzw. auch ab und an gerne darauf zurück greife.

Picasa
Das von Google angebotene Bearbeitungssystem ermöglicht das Ordnen, Bearbeiten und Teilen von Ihren Fotoschätzen. Picasa kann es zwar nicht mit professioneller Fotobearbeitungssoftware aufnehmen, aber das Programm verfügt über einige grundlegende Editierfunktionen wie Zuschneiden, Ausrichten, Rote-Augen-Korrektur, Kontrasteinstellungen sowie eine Auswahl an Filtern. Verschiedene Effekte erleichtern die Möglichkeit zum Erstellen eines bestimmten Bildlooks bzw. einiger netter Spielerei.
Negativ empfinde ich dabei allerdings die Datenschutzrichtlinien von Google allgemein, sowie die Sammelwut des Programmes. Die Software scannt ausgewählte Ordner und synchronisiert sie, sobald Picasa gestartet wird. Mehr braucht man nicht, um Bilder zu importieren. Einmal angegeben, dass alle Bilder auf Picasa hochgeladen werden sollen, kann das Programm viel Zeit und Energie schlucken, um automatisch Fotos in das Programm zu laden.
Hinweis: Für mehr Privatsphäre sollten Sie während der Installation die Option “Anonyme Nutzungs-Statistiken an Google senden” deaktivieren. Außerdem legt Picasa Google als Standard-Suchmaschine fest, auch das können und sollten Sie verhindern.

Paint.NET
Paint.NET ist eine Bildbearbeitungssoftware für Microsoft Windows, die von der Washington State University und Microsoft entwickelt wurde.
Ursprünglich als eine einfache, kostenlose Alternative zu Microsoft Paint gedacht bietet die Software mittlerweile auch “Profi”-Funktionen, wie zum Beispiel das Arbeiten mit Ebenen. Die Bedienung von Paint.NET orientiert sich am Marktführer Adobe Photoshop. [1]
Das Programm ist ein reines Bildbearbeitungsprogramm und nicht zum Katalogisieren oder Organisieren der Bilder gedacht. Positiv hervorzuheben ist die einfache und intuitive Bedienbarkeit der übersichtlichen Arbeitsoberfläche sowie die Erweiterung der Software durch diverse Plug-Ins.
Von meiner Seite gibt es für das Programm eine klare Empfehlung!

Foto Eichenseher BeilngriesGIMP
Das beliebteste, aber gleichzeitig auch komplexeste Bildbearbeitungsprogramm stellt GIMP dar.
Auch diese Software bietet die Möglichkeit zum Arbeiten mit Ebenen und orientiert sich am Marktführer Adobe Photoshop. Die Arbeitsfläche kommt im ersten Moment recht schlicht daher, bietet aber eine wirklich große Palette an Einstellungsmöglichkeiten. Dass das Arbeiten mit dem Programm nicht sofort intuitiv ist, fordert es ein bisschen Einarbeitungszeit. Wenn man die Hürde aber auf sich genommen hat, bietet es unter anderem mit diversen Plug-Ins eine große Spielwiese an Möglichkeiten zum Bilderbearbeiten.

Fazit:
Es gibt noch einige Bildbearbeitungsprogramme mehr, welche man vorstellen könnte.
Dennoch möchte ich es an dieser Stelle bei diesen drei, wohl bekanntesten Bearbeitungsprogrammen belassen.
Und vor allem Paint.NET und – bei Bereitschaft zur Einarbeitung – GIMP kann ich jedem Hobbyfotografen ans Herz legen. Denn auch mit kostenlosen Bilderbearbeitungsprogrammen kann man schon viel bewegen und seinen Bildern den letzten Schliff geben.

Welche kostenlose Bearbeitungsprogramme können Sie empfehlen? Für Anregungen, Tipps und Tricks bin ich immer offen!

Herzliche Grüße

Maria Schmidtner, geborene Eichenseher
Fotografin aus Beilngries

Quelle: [1] www.wikipedia.de

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