Der Weg vom digitalen zum analogen Bild

Foto Eichenseher Beilngries… oder Aufruf für mehr „echte“ Bilder:
Diesen Beitrag verfasse ich als Erinnerung an mich und vielleicht noch ein paar gequälte Seelen auf dieser Welt, die zwar unglaublich gern fotografieren, aber es dann nicht immer schaffen, die Bilder von ihrer Festplatte ins echte Leben zu transportieren.

Wie schnell häuft sich eine Flut von Bilderdaten auf dem Computer an. Kein Wunder, kostet das gemachte Bild erst mal nicht mehr als auf den Auslöser zu drücken und vorher noch für einen vollen Akku zu sorgen. Ich bin dann auch immer recht schnell damit, die Bilder auf meiner Festplatte zu sichern. Vielleicht freu ich mich auch im ersten Moment noch so sehr darüber, dass ich von 100 Fotos ca. 2-5 sofort bearbeite. Manchmal aber auch nicht.
Und dann liegen sie und liegen sie – Tag für Tag, Monat für Monat auf der Festplatte.
Immerhin können sie nicht verstauben, weil sie digital sind. Zwischendurch kommen wieder neue Bilder dazu.

Auftragsarbeiten werden immer zeitnah erledigt und auch die Realisierung zum gedruckten Bild geht da immer schneller von der Hand. Ich übergebe meine Bilder generell erst, nachdem die CD mit den digitalen Bildern gebrannt und die Fotoabzüge vor mir liegen. Man will ja schließlich gleich was zum Anschauen in den Händen halten.

Bei privaten Aufnahmen von Feiern, Blumen, Hund und Urlaub bin ich nicht immer (so) konsequent. Sie warten manchmal etwas länger auf ihre Bearbeitung. Nicht nur auf die Bearbeitung, sondern eben auch auf den Weg raus aus dem Computer. Auf Fotoabzüge oder Fotobücher, (welche natürlich mit mehr Aufwand verbunden sind als reine Fotoabzüge).
Und daher hier der Aufruf – entwickelt wieder mehr Fotos!
Lasst lieber die Kamera zwei, drei Tage länger im Schrank und kümmert euch stattdessen mal wieder liebevoll um die verborgenen Schätze auf eurer Festplatte! Sie sind bestimmt sehenswert – sonst hättet ihr sie damals nicht gemacht!

Also ran an den Computer!

Herzliche Grüße

Maria Schmidtner, geborene Eichenseher
Fotografin aus Beilngries

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