Akku wieder laden – Kurzurlaub Teil 1

Foto Eichenseher BeilngriesDa die letzten Wochen aufgrund des recht gut gefüllten Terminkalenders ihr Tribut forderten, war es Zeit, die Akkus wieder aufzuladen. Daher machte ich letztes Wochenende einen relativ spontanen Ausflug an den Starnberger See, um bei strahlendem Sonnenschein und einer Brise Wind eine der letzten beiden Sonderfahrten zu genießen.

Die Wettervorhersage hatte wirklich nicht zuviel versprochen und die Aussicht war einfach gigantisch!
Start und Ziel war in Starnberg, Zwischenhalte waren nicht vorgesehen.
Aber der Schiffsführer erzählte ein bisschen was zur Gegend und ließ die Zeit wie im Flug vergehen.

Der Starnberger See ist der fünfgrößte See Deutschlands. Der See ist zudem einer der fünf saubersten größeren Seen in Bayern, er weist eine hohe Transparenz und geringe Algenentwicklung auf.
Kein Wunder also, dass er viele Touristen und auch Wassersportler anzieht.

 

Der Ausblick auf die Bergkette war einfach nur unglaublich idyllisch! Ganz rechts im Hintergrund kann man die Zugspitze sehen!

Foto Eichenseher Beilngries

Natürlich kamen wir auch am Schloss Possenhofen vorbei.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und steht nicht zur Besichtigung zur Verfügung. Immerhin hat man vom Wasser aus einen super Blick auf die Anlage.

Prinzessin Elisabeth in Bayern (auch bekannt als Sisi), die spätere Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, verbrachte hier ihre Kindheit, wodurch das Schloss später zu großräumiger Bekanntheit gelangte.

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Direkt in der Nähe von Possenhofen befindet sich die einzige Insel des Starnberger Sees – die Roseninsel.
Die Insel befindet sich im Besitz des Freistaates Bayerns. Auf der Insel befindet sich Garten- und Parkanlagen, die vor allem im Sommer zahlreiche Touristen anlockt.
Wir Bootstouristen hatten zumindest die Möglichkeit einen Blick aus der Ferne auf die Insel zu werfen.

 

Gerade das bunte Laub des Waldes zauberte eine wahre Farbensynfonie rund um den Starnberger See. Und auch die vielen Villen, die man vom Schiff aus bewundern konnte, ließen so manches Herz höher schlagen.

 

Berühmtheit erlang der See auch aufgrund des mysteriösen Todes von König Ludwig II. Dieser ertrank 1886. Die Stelle, an welcher er gemeinsam mit seinem Leibarzt tot am See entdeckt wurde, konnte man vom Schiff aus natürlich auch sehen.
An dieses Ereignis erinnern noch heute eine Votivkapelle und ein Holzkreuz im See nahe der Sterbestelle in Berg.

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Ehe wir uns versahen, neigte sich die einstündige Bootsrundfahrt ihrem Ende entgegen und man konnte einen letzten Blick auf die Stadt Starnberg vom Wasser aus werfen.

 

Der kleine Ausflug auf dem Starnberger See  hat wirklich gut getan! So einen Kurztrip kann ich jedem wirklich nur empfehlen, um Sonne und Energie zu tanken und die Akkus wieder aufzuladen.

Demnächst werde ich im Teil 2 berichten, wohin mich mein Weg an dem Wochenende noch führte.

Herzliche Grüße

Maria Schmidtner, geborene Eichenseher
Fotografin aus Beilngries

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